Alles, was du vor deinem ersten Piercing wissen musst: Der ultimative Leitfaden
Das erste Piercing ist ein aufregender Schritt, der aber oft von Ungeduld und Besorgnis begleitet wird. Zwischen Ratschlägen von Freunden, Gerüchten aus dem Internet und der Angst vor Schmerzen kann man leicht den Überblick verlieren.
Damit dieses Erlebnis eine schöne Erinnerung bleibt, finden Sie hier alles, was Sie wissen müssen, bevor Sie ein Studio betreten – von der Vorbereitung bis zur Auswahl des Profis.
1. Die Wahl des richtigen Experten (Kriterium Nr. 1)
Die Wahl des Piercers ist wichtiger als die Wahl des Schmucks. Ein gutes Studio zeichnet sich nicht nur durch seine Einrichtung, sondern auch durch seine Hygiene aus.
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Nadel statt Pistole: Das ist die goldene Regel. Pistolen lassen sich nicht sterilisieren und verletzen das Gewebe. Ein Profi verwendet ausschließlich sterile Einwegnadeln .
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Besuch im Geschäft: Kommen Sie gerne vorbei und stellen Sie Fragen. Der Laden sollte sauber und gut beleuchtet sein und über einen separaten Bohrraum verfügen.
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Das Gefühl: Ein guter Piercer sollte Ihnen den Ablauf erklären, fragen, ob Sie vorher gegessen haben, und Ihnen den Schmuck für das erste Piercing zeigen.
2. Schmerz: Lasst uns offen darüber reden.
Seien wir ehrlich: Beim Piercen wird eine Nadel durch die Haut gestochen, also spürt man natürlich etwas . Aber der Schmerz ist:
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Extrem kurz: Es dauert weniger als zwei Sekunden.
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Erträglich: Die meisten Menschen vergleichen es mit einer Blutabnahme oder einem kurzen, heftigen Pieks.
Stress ist oft viel intensiver als der eigentliche Schmerz. Atme tief durch, komm nicht mit leerem Magen, und alles wird gut!
3. Auswahl des passenden Schmucks für die Posen
Wenn du dir dein erstes Piercing stechen lässt, kannst du nicht einfach jedes Schmuckstück tragen.
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Das Material: Um Allergien vorzubeugen, fordern Sie Implantat-Titan (ASTM-F136) .
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Die Form: Wir beginnen oft mit einem geraden Stab (Labret) anstelle eines Rings, da dieser sich weniger bewegt und eine gerade und schnelle Heilung fördert.
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Größe: Der Schmuck ist anfangs absichtlich länger, um eventuelle Schwellungen zu berücksichtigen. Nach einigen Wochen muss er zum Kürzen (Verkleinern) zurückkommen.
4. Bereiten Sie sich auf Ihren Termin vor.
Um eine optimale Körperreaktion zu gewährleisten, befolgen Sie diese wenigen Tipps:
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Gut schlafen: Müdigkeit erhöht die Schmerzempfindlichkeit.
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Nehmen Sie eine vollwertige Mahlzeit zu sich: Dies hilft, vasovagale Synkopen und Blutdruckabfälle zu verhindern.
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Vermeiden Sie Alkohol und Aspirin: Sie verdünnen das Blut und können die Blutungsneigung erhöhen.
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Kleiden Sie sich bequem: Wählen Sie Kleidung, die nicht an der gepiercten Stelle hängen bleibt.
5. Was als Nächstes geschieht: Heilung
Hier beginnt Ihre Arbeit. Ein Piercing ist eine Wunde, die Ihr Körper in einen Hautkanal umwandeln muss.
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Wartezeiten: Rechnen Sie mit 2 Monaten für ein Ohrläppchen, aber mit 6 bis 12 Monaten für jeglichen Knorpel (Ohr, Nase).
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Die Routine: Kochsalzlösung und sterile Kompressen, zweimal täglich. Sonst nichts!
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Absolutes Verbot: Berühren Sie Ihr Piercing niemals mit schmutzigen Händen und drehen Sie es nicht.
Übersichtstabelle: Das Wichtigste für Anfänger
Abschluss
Das erste Piercing ist ein wichtiger Schritt hin zu einem neuen Selbstbild. Mit der Wahl eines kompetenten Piercers und der Einhaltung der Hygieneregeln gibst du dir die besten Chancen auf eine optimale Heilung.










