Piercing et sport : ce qu’il faut savoir avant et après

Piercings und Sport: Was Sie vorher und nachher wissen sollten

Piercings und Sport: Was Sie vorher und nachher wissen sollten

Piercing und Sport lassen sich durchaus kombinieren, erfordern aber sorgfältige Planung. Ein frisches Piercing ist eine offene Wunde, die zum Heilen Stabilität und Hygiene benötigt. Sport bringt jedoch eigene Herausforderungen mit sich: Schweiß, Reibung, Stöße und Bakterien.

Welche Risiken bestehen? Kann man seinen Schmuck während eines Wettkampfs tragen? Wie kann man den Heilungsprozess unterstützen? Hier finden Sie den vollständigen Leitfaden für Sportler.


1. Die 3 größten Feinde von Sportpiercings

Schweiß

Schweiß ist sauer und enthält Bakterien. Dringt er in den Piercingkanal ein, kann er starke Reizungen oder Infektionen verursachen. Außerdem kann das Salz im Schweiß die Wunde stark austrocknen.

Stöße und Kollisionen

Bei Kontaktsportarten (Fußball, Rugby, Basketball) oder Kampfsportarten kann ein sich verfangendes Schmuckstück zu einem Riss im Stoff führen. Dies ist die häufigste und schmerzhafteste Verletzungsart.

Chlor und Salz

Schwimmbäder sind der größte Feind frisch gestochener Piercings. Chlor ist ein starkes Reizmittel, und stehendes Wasser (öffentliche Schwimmbäder, Seen) bietet einen idealen Nährboden für Bakterien.


2. Vorsichtsmaßnahmen, die je nach Sportart zu treffen sind

Krafttraining, Fitness und Yoga

Dies ist der einfachste Fall. Das Hauptrisiko besteht in Reizungen durch Schweiß.

  • Tipp: Tragen Sie locker sitzende Kleidung, die nicht an der Stelle reibt (Vorsicht mit BHs über einem Bauchnabel- oder Brustwarzenpiercing). Reinigen Sie die Stelle nach jeder Anwendung gründlich.

Kampfsportarten (Judo, Boxen, MMA)

Hier ist die Gefahr real. In den meisten Clubs muss der Schmuck abgelegt werden.

  • Problem: Es reicht schon, ein frisch getragenes Schmuckstück eine Stunde lang nicht zu tragen, damit sich das Loch wieder zu schließen beginnt.

  • Lösung: Ist das Piercing jünger als drei Monate, decken Sie es mit einem sterilen, atmungsaktiven Verband oder Heftpflaster ab. Beachten Sie, dass dies nicht vor direkten Stößen schützt, aber verhindert, dass das Piercing herausgezogen wird.

Baden

Dies ist die strengste Regel.

  • Zeitraum: Vom Schwimmen in den ersten 4 bis 8 Wochen wird dringend abgeraten.

  • Schutz: Falls Sie unbedingt schwimmen müssen, verwenden Sie einen vollständig wasserdichten Verband (z. B. Tegaderm) und spülen Sie sich nach dem Verlassen des Wassers gründlich mit Kochsalzlösung ab.


3. Die unverzichtbare Routine nach dem Training

Lassen Sie Schweiß niemals auf Ihrem Piercing antrocknen. Unmittelbar nach dem Stechen:

  1. Händewaschen: Berühren Sie den Behandlungsbereich niemals, ohne vorher Ihre Hände zu desinfizieren.

  2. Mit klarem Wasser abspülen: Lassen Sie unter der Dusche lauwarmes Wasser laufen, um den größten Teil des Schweißes zu entfernen.

  3. Physiologische Kochsalzlösung: Legen Sie eine Kochsalzkompresse auf, um den pH-Wert der Haut wiederherzustellen und verbliebene Bakterien zu beseitigen.

  4. Perfektes Trocknen: Verwenden Sie eine saubere Kompresse oder die Kaltluftstufe Ihres Föhns. Staufeuchtigkeit ist die Hauptursache für Hautunreinheiten.


4. Tabelle: Wann können Sie Ihren Sport gefahrlos wieder aufnehmen?

Sportart Empfohlene Zeit nach dem Bohren Schutzspitze
Laufen / Ausdauer 24 bis 48 Stunden Trage ein Stirnband (Ohren).
Bodybuilding 24 bis 48 Stunden Vermeiden Sie Kontaktübungen
Mannschaftssportarten 2 bis 4 Wochen Schutzverband (Klebeband)
Kampfsportarten 2 Monate (Minimum) Entfernung des Schmucks (falls verheilt)
Baden 1 bis 2 Monate 100% wasserdichtes Kleid

Abschluss

Sport mit einem frisch gestochenen Piercing erfordert Disziplin. Wichtig ist, es direkt nach dem Sport zu reinigen und vor Stößen zu schützen. Bei Kontaktsportarten mit hohem Verletzungsrisiko empfiehlt es sich, das Piercing während einer Pause oder im Urlaub stechen zu lassen.

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